
Ungewohntes Bild.

Die drei Deutschen nach Deutschlands Sieg :)!

Ungewohntes Bild.

Die drei Deutschen nach Deutschlands Sieg :)!

Weil 3 Tage gutes Wetter in England unmöglich ist, wurden wir gestern in Bath gebadet :3

Vor der kostenlosen Tour haben wir deshalb im lokalen Costa Schutz vor dem Regen gesucht. Juho, Noora, Inkku und Svenja.

Typisch Englisch: Prunkvolle Fassade und..

... hässliche Rückseite. Sieht ja eh keiner?? Denkste!
Ich vor dem Drehort zahlreicher englischer Verfilmungen von Romanen à la Jane Austen, dem Royal Crescent. Trotz vieler moderner Elemente wie zum Beispiel den Autos der heutigen Anwohner...

... hat das 18th-century-feeling gestimmt :)

Der Circus. In einem der Häuser rechts hat bis vor Kurzem Nicolas Cage gewohnt.

Jane Austen hat für einige wenige Jahre hier gewohnt und erwähnt den Ort manchmal in ihren Romanen, aber die Stadt spielt das natürlich alles ein bisschen hoch, z.B. indem sie Straßen Namen berühmter Charaktere aus den Büchern gibt.

Am River Avon.

Nach der Tour ging es in die Ruinen dessen, was Bath seinen Namen gegeben hat: Die römischen Bäder. Hier eines der Highlights, die Bruchstücke des Eingangs zum Haupthaus. Mithilfe von Projektionen wird für den Besucher rekonstruiert, wie der Torbogen komplett aussah.

Die römische Fußbodenheizung bestand prinzipiell aus einem doppelten Boden; in den Zwischenraum (der durch die Ziegeltürmchen abgestützt wurde) wurde heiße Luft geleitet.

Wer gedacht hat, das alte Rom sei farblos / beige gewesen wird hier eines Besseren belehrt: das Modell links zeigt, wie das original Türmchen rechts vor zweitausend Jahren ausgesehen haben muss.

Auch sehr interessant waren die vor Ort ausgegrabenen Flüche. Römer schrieben ein Gesuch an die Göttin des Tempels (Sulis Minerva), Diebe zu bestrafen, und versenkten das Plättchen zusammengerollt im heiligen See. Auf dem oberen soll der Verbrecher seinen Verstand und seine Augen verlieren.

Der Höhepunkt war dieses Bad: das Becken und das Wassersystem sowie größtenteils die Wände sind original, alles andere ist Rekonstruktion. Das Wasser dampft und blubbert, weil heißes Wasser aus dem Boden aufsteigt. Cool.

Dieses Bild unterscheidet sich vom letzten durch 4 Dinge: 1. ich bin nicht drauf, 2. es ist von der gegnüberliegenden Seite aufgenommen, 3. unten rechts sitzt eine Schauspielerin in römischem Kostüm und 4. oben im Hintergrund sieht man die Kathedrale von Bath.

In der Kathedrale. Zum Eintritt wurden 2,50 Pfund Spende "empfohlen", aber ich hab mir einen Student Discount gegeben ;)

Highlights: Eine winzige Kapelle mit einer tollen Atmosphäre dank cleverer Beleuchtung. Sehr einladend, irgendwie.

Die kunstvolle Decke. Für alte Leute mit steifem Nacken gab es einen Spiegel, in dem man das Kunstwerk betrachten konnte.

Außerdem: eine Dauerausstellung über wunderschön detailreich gestaltete Bibelverse. Was man dafür für eine Geduld haben muss.

Das ehemalige Empire-Hotel vor den Parade Gardens. Der Park ist auf demselben Level wie Aquae Sulis, Bath zur Zeit des Römischen Reiches. Über die Jahrhunderte wurde dann Sand vom Fluss angeschwemmt, und die Stadt wuchs höher und begrub die römischen Ruinen unter sich, weshalb sie heute noch so toll erhalten sind. Das Hotel warb damit, Cottage, Manor House und Castle in Einem und somit für alle Klassen zugänglich zu sein - deshalb das komische Dach.

Pulteney Bridge. Wäre das Bild größer, würde man im Hintergrund die feinen Häuser am Hang sehen. Baths Architektur ist so protzig / die Stadt ist so wohlhabend, weil im 18./19. Jahrundert die High Society hier Kururlaub gemacht hat und schicke Sommerhäuser brauchte. Auch heute noch gibt es recht wenige moderne / hässliche Bauten, und wenn dann wegen den Deutschen (huch).

Ich fuhr früh morgens allein 5 Stunden mit dem Bus nach Manchester und lief dort dann den ganzen Tag recht planlos durch die Stadt - hier die Bilder :)! Das schönste Gebäude in der Stadt - das Rathaus, mit Albert Statue vornedran.

John Reynolds Bibliothek.

Sieht Innen aus wie eine Mischung aus Kirche und Hogwarts.
Und da sitzen wirklich viele Leute drin und lernen aus diesen alten Büchern.
Goßbritanniens größtes Chinatown.

Manchester Art Gallery.

A Spate in the Highlands von Peter Graham.

Das Arndale Einkaufszentrum.. mehr als doppelt so viele Geschäfte wie das Rhein-Neckar-Zentrum, und davon manche riesig groß - einfach überwältigend! Dort hab ich dann auch einen Optiker gefunden, der mir für umme meine Brille repariert hab, die im Bus auf der Hinfahrt auseinander gefallen war.

Das Manchester Äquivalent zum London Eye.

Die Kathedrale.

Am Donnerstag abend traf ich mich dann mit Coline (rechts), die auch in Guildford studiert, und ihrer Freundin Aurélie (links), die in Manchester ERASMUS macht. Wir durften in Aurélies Wohnung übernachten & kostenlos frühstücken :)! Dieses Foto ist vom Freitag morgen, vor ihrem Haus.

Als erstes gingen wir zu einer Ausstellung über Tapeten in der Witworth Gallery.

Neben vielen außergewöhntlichen Tapeten gab es auch diese Projektionen.

Anschließend machten wir einen kurzen Abstecher zur Uni. Alles ein paar Nummern größer als Guildford und Heidelberg.

Dann der obligatorische Besuchs des Old Trafford Stadiums, der Heimat vom Fußballclub Manchester United.

Da kann man auch Spaß haben, wenn man kein Fan ist :)

Mit viel Elan mischten wir den Fanshop auf.

Erholsames Mittagessen in der Sonne am einem Kanal - billig und füllend :)! Manchester ist überhaupt viel billiger als Guildford, da kriegt man zwei Gläser doppelten Rum oder Wodka mit Cola für 3 Pfund!!

Im Fahrstuhl auf den Weg zu "Cloud 23", dem Restaurant im Beetham Tower, der auch das Hilton Hotel beherbergt.

Die Atmosphäre dort war sehr angenehm, und sie haben uns nicht mal rausgeschmissen, obwohl wir nichts gegessen haben.

Manchester aus der Vogelperspektive.

Fotoshoot.

Das alte moderne Theater :)

Aurélie und Coline vor dem coolesten Ort aller Zeiten, dem "Afflecks" - das ganze Haus ist vollgestopft mit kleinen alternativen Geschäften, die Zeug für Punks, Gothics, Metals, Emos, Visus und solche, die es gern (gewesen) wären verkauften. Inklusive Piercing- und Tattoostudio.
Abends ging es für mich dann wieder zurück nach Guildford.. um 18:15 stieg ich in den Bus (in dessen Klo sich übrigens jemand übergeben hatte), der um 23:28 in London Victoria ankam. Nach drei mal Umsteigen (bei dem ich jedes Mal rennen musste) stieg ich um 0:24 in Guildford aus dem Zug, von wo aus ich mir ein Taxi nach Hause nahm. Vollkommen erschöpft fiel ich um 1:00 ins Bett . Nur um 5 Stunden später wieder aufzustehen, denn auf dem Plan stand...

Diese Statue vom großen Barden ist das erste, was man sieht, wenn man in Stratford ankommt.

Das zweite sind die tausend Geschäfte und Restaurants, die sich mehr oder weniger originell nach Stücken oder Figuren benannt haben.

Die Fußgängerzone von Stratford; links im Bild das Haus in dem Shakespeare geboren wurde und aufwuchs.
Das ist es nochmal mit Garten, Tor und mir vornedran.

Wir marschierten an vielen weiteren mit Shakespeare in Verbindung stehenden Häusern vorbei direkt zu seinem Grab in der Holy Trinity Church. Links daneben liegt seine Frau begaben, Anne Hathaway.
Gedenkbüste, die ihm zu Ehren kurz nach seinem Tod von einer unbekannten Person in Auftrag gegeben wurde.

Kopie des Kirchenbuchs, in dem Shakespeares Taufe aufgelistet ist (mit 3 x gekennzeichnet).

Ophelia und Juliet auf dem River Avon.

Weil wir danach noch so viel Zeit hatten und aus dem Bus auf der Hinfahrt von dem kurzen Blick auf Warwick (sprich: Warrick) begeistert waren, fuhren wir noch dahin und besichtigten Warwick Castle.

Das Interessanteste war eigentlich der Kerker, aber der war so ein dunkles Loch, dass Fotografieren unmöglich war, und das zweittollste war der spektakuläre Ausblick, also hier ein paar Beispiele aus luftiger Höhe :)


Warwick an sich ist auch ein schönes Städtchen, wie wir auf der Suche nach einem Restaurant feststellen durften.